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Skikompaktphase 2007 Drucken
Geschrieben von Lea Hupke und Freya Duncker   
Skikompaktphase 07
Gemeine Schüler brechen Spaßverbot auf Skifreizeit


Wie schnell 10 Schultage vorbeigehen können, merkt ein Schüler wohl erst, wenn er glücküberströmt vom mittlerweile legendären Skikurs der Schillerschule zurückkommt. Während das Lehrerkollegium eher missmutig auf das jährliche Unternehmen blickt, sind die Schüler umso begeisterter. Warum? Lest selbst.

So, da wären wir wieder. Nach 10 Tagen kräftezehrender, aber absolut amüsanter Ski-KOMPAKTPHASE hat Horst uns sicher zurück ins regnerische Hannover gebracht. Ihr wollt ein Fazit?

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Schaffte das Unmögliche
- Busfahrer Horst beim Fahren im Schneesturm
.
Tja, da gibt es viel zu erzählen! Von lustigen Busreisen, von nervenaufreibenden Talabfahrten und brutalen Spielabenden. Vom Tiefschneebaden, Vier-Gänge-Menüs und gazellenartigen Pensionsbesitzerinnen. Von unserem Lieblingskellner Phillip, der schon hin und wieder aufgrund der interessierten Mädchenblicke seinen Job missverstanden hat und die Teller lieber neben als auf den Tisch beförderte. Obwohl er gar keinen Arsch hatte! Und auch von Willi, unserem besten Freund. „Holler“ die Waldfee! Und vor allem einer darf hier nicht vergessen werden: Horst! Du warst der geilste Busfahrer überhaupt (auf der ganzen weiten Welt). Darauf ein dreifaches „HORST, HORST, HORST!“

Manchmal riss einen Bill Kaulitz morgens um 7 aus dem wohlverdienten Schlaf. Erjage dir dann die wenigen essbaren Brötchen und wenn das Frühstück im Magen ist und die Mütze sitzt, geht es raus ins Abenteuer auf der Piste. Während die Anfänger zunächst nur den Yetihügel erstürmten, rockten die Profis die schwarzen bzw. dunkelroten Pisten. Unser Norbert (Gerhard Herbert Kunze) ließ sich des Öfteren vom wundervollen Bergpanorama ablenken und sorgte damit langsam aber sicher für abgefrorene Zehen. Wir haben es jetzt aber wirklich alle gesehen!

Der Insiderfilm zum Download klärt auf:
Hielten sich die Lehrer ans Spaßverbot? Hier klicken!

Seit dem zweiten Tag voll mit echtem Schnee: Das Skigebiet "Rosskopf".

Und dann? Nix mit Rutschi-Rutschi! Wir lernten uns im Schneepflug sicher die Piste herunterzuschwingen. Mutigere wagten den etwas eleganteren Parallelschwung. Blaue Flecken und peinliche Stürze blieben aber leider trotzdem nicht aus. Sogar eine Pistenmarkierung ging bei einer Rettungsaktion im „Schnieftee“ zu Boden und wurde förmlich umgeküsst….

Auch ein Dödel: Norbert K. trägt das Dödeltuch "würdevoll".
Dafür verdienten sich einige wirklich den Titel „ Dödel of the day“ und durften am nächsten Tag würdevoll das orangene Stück Stoff namens Dödeltuch zur Schau tragen. Ein wahrhaft beglückendes Gefühl! Leider gab es auch einige Krankheitsfälle zu beklagen. Von Blasenentzündung über Fieber und Schüttelfrost war einiges dabei. Doch auf die Masse gesehen hielten sich diese Ausfälle sehr gering und bis zum Ende wurden auch alle dank mütterlicher Versorgung seitens Horsts wieder gesund.

Um das Skifahren zu perfektionieren, übte der ein oder andere den Parallelschwung auch noch zu fortgeschrittener Stunde - auf dem Spielplatz. Und ausgerechnet vor versammelter Mannschaft zog es Frau Wonik in den Schnee, und zwar aus dem Stand! Trotz vereinzelter Meinungsverschiedenheiten hielt unsere Gruppe fest zusammen. Grandios war auch die Sauna im Keller! Nach einer ausgiebigen Schwitztour begann eine erfrischende Schneeballschlacht in Badesachen hinter dem Hotel. Halbherzige Freundschaften mit gewöhnungsbedürftigen Snowboardern wurden geschlossen und wieder verworfen. Unsere Turteltäubchen Rita und Norbert fütterten sich zärtlich mit Schokolade- „Suppe für die Puppe!“.


Perfektionierter Parallelschwung bei Lehrerin Rita W.: "So muss das aussehen."
Apropos Turteltäubchen: Die Skischule in Sterzing ließ uns ihre Babypiste herunterdüsen und steckte uns eigenhändig einen Slalom für ein Rennen ab. Wenn da mal nicht gewisse blonde Mitschülerinnen ihre Finger im Spiel hatten! Unser lieber Skilehrer schien auf jeden Fall erfreut, uns kennengelernt zu haben. Am Dienstag stach uns dann der Schulgeruch wieder in die Nase, das letzte „Ich fand das ganz große Glück…“ verklang langsam in den Ohren. Erneute Erinnerungen an eine wirklich grandiose Skikompaktphase rief Freya hervor, die zum Dödel der gesamten Skifahrt gewählt wurde. Dank diverser Stürze, Skiliftsprünge und Schlittertouren auf dem Eis hatte sie es sich wirklich verdient, das Dödeltuch am Dienstag in der Schule spazieren zu tragen!

Eine tolle Zeit in Sterzing liegt hinter uns und von unserer Gruppe wird bestimmt keiner das letzte Mal auf Brettern gestanden haben. Wir drücken die Daumen, dass der nächste Jahrgang auch die Chance bekommt, auf diese Art und Weise das Skifahren zu lernen.


Glückliche Schüler applaudieren mal wieder für irgendwen und was auch immer...

 
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