pfeil-magazin.de | Der Pfeil von der Schillerschule Hannover - nur eine Schülerzeitung - Schiller von gestern I
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Schiller von gestern I Drucken
Geschrieben von Michael Laages   
"das konnten sie ja nicht ahnen"
Bilanz eines Schillerschülers

Sein Abitur an der Schillerschule liegt zwar gerademal 31 Jahre zurück. Trotzdem versammelt der Journalist Michael Laages im Pfeil schon einmal vorsorglich alle Freunde, Lehrer und Weggefährten von damals um einen virtuellen runden Tisch, um die Frage zu stellen, warum ein Leben gerade so und nicht anders verläuft. Als erster Exschiller eröffnet er damit unsere neue Serie im Pfeil „Schiller von gestern.“

So nah wie neulich, und so fern zugleich, war mir der Alte lange nicht mehr: Schiller, Friedrich, 1756 bis 1805, der zweihundert Jahre nach dem eigenen Geburtstag Ihrer/eurer/unserer/meiner Schule bei der Gründung den Namen mit auf den Weg geben musste. Ich fand ihn gerade in Sao Paulo wieder, der mega- und Monstermetropole, zweitgrößt auf der Welt und nach Hamburg und Berlin die entfernteste und gewöhnungsbedürftigste, in der ich seit einiger Zeit immer mal wieder auf Zeit heimisch werde; mittendrin im Hochhäusermeer steht im Stadtteil Bixiga ein Zehnstöcker, das „edificio araken moraes“, mit 36 Quadratmetern im siebten Stock, die mir gehören.

Und dort um die Ecke jedenfalls macht sich gerade mein Lieblingstheater, das „teatro oficina“, ein mäßig koordinierter Haufen miesest bezahlter, aber unvergleichlich mitreißender Enthusiasten und Orgiasten der Bühnen- und Menschenkünste, an „die Räuber“ heran, „os bandoleiros“ im brasilianischen Portugiesisch; mit „ladroes“ allerdings wären die Gangster von heute besser übersetzt. Kann ja noch kommen. Jedenfalls also „die Räuber“, in einer Stadt, deren Kriminalität notorisch ist, aber (für mich) nicht beunruhigend, weil unabweisbar logischer Teil des Systems, wie es in Brasilien schon herrscht und bei uns bald herrschen wird – so nah und so fern zugleich also rückt mir dieser Schiller, wenn ihn meine Freundinnen und Freunde in Sao Paulo auf die Bühne bringen. Und vielleicht versuche ich mich mit wachsenden Portugiesischfähigkeiten demnächst mal an einer Übersetzung des unbedingt mit-auf-den-Lebensweg-nehmenswerten, weil so dankenswert antiautoritären und gleichzeitig selbstwertstiftenden und -steigernden Schillerspruches an der Wand in der Pausenhalle: SO HOCH GESTELLT IST KEINER AUF DER ERDE, DASS ICH MICH SELBER NEBEN IHM VERACHTE.

Hat mir immer gut gefallen, nachdem ich kapiert hatte, worum es ging. Bin gespannt, was die Paulistas davon halten werden. Und von Schiller überhaupt.

Wie es dazu kam: Ich, Abiturient vom Jahrgang 1975, bin statt beim Bund bei der Feuerwehr in Kirchrode einer (wie ich fand, und finde!) vernünftigeren Bürgerpflicht nachgekommen, habe dann zunächst in Giessen und ab dem dritten Semester wieder in Hannover Germanistik und Geschichte studiert.

Beim Radiointerview mit Franz Josef Strauß im legendären Messe-Journal des NDR Mitte der 80er Jahre.

Mit wenig Passion, eher weil damals plötzlich nur noch Akademiker Volontariatsplätze bei Zeitungen bekamen – denn das war eigentlich immer klar gewesen: Journalismus soll’s sein, irgendwie. Zu Hause auf der Schreibmaschine meines Vaters hatte ich ja schon regelmäßig eine Privatzeitung mit Berichten vom Fußball getippt, Redakteursarbeit also: denn ich formulierte für meine Blätter erstens selbst und zweitens die Berichte aus der alten „Hannoverschen Presse (HP)“ um. Und weil ich Fan war, wurde bei mir stets besonders hymnisch die jeweilige Wochenendarbeit des Mittelfeldspielers (und Leder-peschke-Verkäufers) Hans Siemensmeyer gewürdigt. Mit Herbert Rösner, dem (richtigen) Sportreporter, der erst bei der HP war und später bei der HAZ, habe ich dann sogar mal ein richtiges Leserbriefgefecht geführt: Er hatte über den „libero“ (damals hieß das so!) Otto Laszig geschrieben, dass der in der 96er-Elf gerade „sein Gnadenbrot fressen“ würde. Unerhört. Meine Empörung hatte ich ordentlich aufgeschrieben – aber als Rösner dann tatsächlich bei uns zu Hause in Kleefeld anrief, sollte dann doch besser mein Vater ran ans Telefon.

Kurzer Einschub übrigens in Sachen Kleefeld: Ich bin von der anderen Seite der Bahn; von der Schule aus gesehen. Und als ich von der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule herüber empfohlen wurde, da war das noch von einiger Bedeutung. Die Kirch- und Bemeröder Mitschülerinnen und Mitschüler, die ich kennen lernte, und ja auch schon die anderen Kleefelder Kinder zwischen Bahngleis und Eilenriede-Süd lebten unübersehbar in anderen Verhältnissen. Wobei der soziale, ich würde sogar sagen:

Der Klassenunterschied sich damals weniger im demonstrativen Tragen edelster Markenklamotten äußerte – aber zu Besuch in (sagen wir mal) der Elisabethstrasse gegenüber vom Tiergarten bei Christian und bei Jens in der Namedorfstraße in Bemerode, bei der verzweifelt-erfolglos begehrten Susanne am Waldrand gleich neben dem Stephanstift, bei Bettina im Bonatzweg oder später bei Peter im Freihorstfeld war immer eine Kluft zu überspringen. Da gab es in jeder Hinsicht und ganz undifferenziert MEHR, und ich habe mein WENIGER wahrscheinlich auszugleichen versucht durch ausgeprägte Unterhaltsamkeit;

die Gitarre oft und gern zur Hand und immer ein paar Lieder aus der Zunft der Liedermacher im Gepäck: Degenhardt und Süverkrüp, Mey und Wader und Schobert und Black. Einige Songs kann ich heute noch auswendig, etwa die Geschichte vom „Kleinen Mann auf der Straße“, Autor: Ulrich Roski. Der ist schon tot. Degenhardt ist anno 2006 gerade 75 geworden. Mein Vater 80. Ich bin 50. Und ich habe hier noch immer den ersten Wohnsitz, gegenüber meiner allerersten Schule. Auf dem Rasengeviert schräg vor meinem Fenster bin ich mal mit einer Schultüte fotografiert worden, die nur unwesentlich kleiner war als ich. In einem vorigen Jahrhundert.

Mit dem damaligen Hamburger Theaterchef und den Kabarettisten Siegfried „Sigi“ Zimmerschied und Matthias Deutschmann im Jahr 1981.

Weder Studium noch Uni haben mich wirklich interessiert – weil nach dem Giessenjahr und mit der Rückkehr nach Hannover die Mitarbeit bei der HAZ begann; erst in regelmäßigen Hospitationen während der Semesterferien. Dann wurde neben dieser vorlesungsfreien Zeit auch von der anderen immer mehr auf gelegentliche Teilzeitschreiberei für die Lokalredaktion verwandt; und weil zu jener zeit niemand anders kontinuierlich über Jazzkonzerte berichtete, ich für diese Musik aber begeistert worden war durch den Vater von Jens (Bemerode, Namedorfstraße), wurde ich (aus Passion, und weil die Kolleginnen und Kollegen vom „Stadtfeuilleton“ die Texte offenbar OK fanden) „Jazzkritiker“. Den Beruf gibt’s aber eigentlich gar nicht.

Wie ich ja auch in 30 Jahren Journalismus niemals Redakteur gewesen bin, immer „Freier Journalist“: erst über lokale Themen schreibend und eben über Jazz, dann auch ein bisschen über’s Kabarett (noch so eine Passion - mit 14 hatte ich erstmals ein Gastspiel der „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ im Kuppelsaal der Stadthalle besucht); schließlich auch über’s Theater. Daran hatte ich immerhin schon selber mitgewirkt: Erst als Bühnenbauerhelferlein, dann als Inspizient und schließlich als Darsteller in Christian Pliens Theater AG. Übrigens auch noch für eine Weile über das Abi hinaus.

Jetzt kommen im Schnelldurchlauf ein paar Kurzzeitstationen neben der HAZ (in der ich ja auch heute ab und an noch vorkomme): Süddeutsche, Neue Ruhr-Zeitung und das Fachblatt „Jazz-Podium“; ganz kurz das ZDF und dann die Radios: der NDR zuerst, mit „Zeitfunk“ und (legendär und unvergesslich, keine schule war besser!) dem „Messejournal“ sowie später mit „Texte und Zeichen“-Kultur in und aus Hannover, inzwischen dann auch Jazz aus Hamburg; die schrumpfenden Kulturabteilungen allüberall in der ARD und (früher eher gering geschätzt, heute am wichtigsten für mich) die beiden Deutschlandradios in Berlin und aus Köln, DLR und DLF; Fachblätter für Theater inzwischen auch, „die Deutsche Bühne“ und „Theater heute“. Seit der NDR mich teilabwickelte, habe ich zuweilen auch an Büchern mitgearbeitet – über die Hamburger Kammerspiele etwa, das Berliner Jazzfest und gerade über den DDR-Theatermacher Fritz Marquardt.

Wobei wir dann ja doch wieder beim Theater sind – an dessen Herstellung mitzuwirken, ist mir inzwischen wichtiger als über Aufführungen zu berichten. Der Job für mich auf diesem Terrain heisst (oder hieße) Dramaturg; das ist der, der im Theater an der Spielplangestaltung mitwirkt, das Programmheft verantwortet und innerhalb des Probenprozesses so etwas wie die öffentliche Klagemauer ist: alle weinen sich bei ihm (oder ihr) über alles aus. Herrlicher Job. Frei habe ich ihn immer mal wieder ausgeübt, am Schauspiel in Hannover und in Nordhausen am Harz, an Volksbühne und Maxim-Gorki-Theater in Berlin und im herrlichen Hamburger Sankt-Pauli-Theater. Noch immer würde ich heute gern fest an einem Theater wie diesen landen. Aber zu vermuten ist eher, dass der Zug dahin für mich schon abgefahren ist. Seit längerem. 50, wie gesagt. Heute sind gelegentlich die Intendanten 30. Oder jünger.

Das konnten sie ja nicht ahnen, die Lehrerinnen und die Lehrer damals: Wie massiv diese Gesellschaft dem Jugendwahn verfallen würde; und wie bedenkenlos sie sich derzeit gerade des eigenen Kulturellen Gewissens zu entledigen versucht, gar nicht mehr stiekum, sondern breit grinsend in die geistlose Zukunft blickend – denn es gibt keinen gesellschaftlichen Konsens mehr darüber, dass etwa Theater SEIN MUSS; wie auch Literatur, Musik und Bildende Kunst, wie Bibliotheken und Archive und auch die Orchideenfächer an Universitäten SEIN MÜSSEN. Nicht weil irgendetwas davon für die Einwerbung irgendwelcher Drittmittel aus der Industrie nützlich sein könnte, sondern weil all das WERTSCHÖPFUNG AN SICH ist, gesellschaftliche Selbstvergewisserung, um bestimmen zu können, wer wir sind und warum wir so sind und was um alles in der Welt uns das recht gibt, irgendjemand anderem irgendwo in der Welt erklären (oder aufdrängen) zu wollen, dass unsere Art zu leben, zu denken und mit DEM ANDEREN umzugehen, erstrebens- oder gar nachahmenswert sein könnte.

Mit den Jazzlegenden Phil Woods und Dizzy Gillespie 1987.

Auch in dieser Hinsicht bin ich übrigens sehr gespannt, wie und mit welcher Erkenntnis über sich selber meine Freundinnen und Freunde vom „teatro oficina“ in Sao Paulo diesen ollen Schiller und seine eben so ollen „Räuber“ befragen werden: mit dem fremden Blick, als sei dieser Text ein kurioses Ausgrabungsstück aus irgendeiner längst vergangenen Epoche. Worüber regen die sich denn da auf? Woher dieser Hass? und welche Vision, welche Utopie steckt dahinter – made in Germany oder als „produto das artes teatrais brasi-leiras“? und gelegentlich hab’ ich mich schon auch gefragt, was denn meine Leitbildstifter von damals so zu sagen hätten heute: über das allzeit Stammtisch- und „Bildzeitung“-taugliche Politgebell von der „Leitkultur“ bei gleichzeitiger massiver Kulturvernichtung auf allen Ebenen, und spätestens seit der Zulassung privaten Fernsehens auch in Deutschland flächendeckend. Gut zwanzig Jahre ist das her; es war nicht zu verhindern, und es war der Anfang vom Ende der Kultur. Hätten sie uns vielleicht schon warnen können – davor etwa, wie wenig der im engeren Sinne kulturelle Anteil neben der fachlich-faktischen Ausbildung irgendwann wert sein würde? und wie knapp die Halbwertzeit unseres Wissens dermaleinst sein würde?

Darum noch mal gefragt: Was hätten sie mir dazu zu sagen heute, sie alle, die sich so sicher sein konnten, dass sich bestimmt nicht gar so viel ändern würde in absehbarer Zeit? Einige haben ja noch erlebt, wie viel sich wie schnell geändert hat. Ich bitte sie also zum Schluss alle an einen großen runden virtuellen Tisch, zum Tee-und-Kaffee-trinken, Kekseknabbern und Welterklären: allen voran und als „primus inter pares“ (großes lati-num, q.e.d.) den herrlichen Gerhard Wallmeier, der etwa so alt ist wie mein Vater und immer eine Topattraktion aller späteren Klassentreffen war, der Latein und Musik gab, was ja in jeder Hinsicht eine unvergleichlich tolle Mischung ist, der aber vielleicht in ganz geheimen Träumen noch viel lieber Dirigent gewesen wäre, oder Karnevalsprinz auf Lebenszeit; real und für uns war er ein Glücksfall: ein Mann voller Musik, voller Humor und vermutlich voller Liebe.

Elke Maywald folgt, sehr konservativ, aber mit weitem Horizont – sie gab (bei uns) Deutsch und ließ mich im Abi eine eigene Kurzgeschichte schreiben; eine art short-story amerikanischen Zuschnitts, die allerdings beim nachlesen heute vielleicht ein bisschen heftig nach Hans Fallada schmecken dürfte. Ich weiß nicht alle Vornamen, wie wir die ja sowieso nicht immer kannten, und ich werde sicher ein paar Gäste vergessen – aber Heinz Besuch nicht, diese personifiziert schmerzhaft Gegenwart der Kriegsgeneration; wobei ich, wenn ich ehrlich bin, gar nicht genau weiss, ob die Verstümmelungen des Deutsch- und Lateinlehrers tatsächlich Kriegsfolgen waren. Aber ich habe es immer so gesehen. Niemandem hat er es leicht gemacht, uns nicht, sich nicht. Weiter: Hans (?) Jacobs, die donnernde Englischkanone, gern ein bisschen grob und wie versessen auf Amerika; Anne Franke, eine Art Kunstlady jener Zeit und sehr speziell, so wie ihr gemütlicher Kunstkollege Dietrich Leuchtenberger (den ich heutzutage immer mal wieder in Hannovers Schauspielhaus treffe und der mich ulkigerweise tatsächlich immer noch „Micki“ nennt!);

Hans Franke, der Mathematiker mit dem nützlichen Zitatenschatz („wissen ist wissen wo’s steht“); Wighard Dreesmann, der auf dem Fußballplatz etwa so schnell war wie am Klavier, und als dessen Begleitgitarrist ich mich vor allem um ein bisschen Swing bemüht habe; weiter kommen an den virtuellen Tisch die Damen Federl, Wessels , „Miss Williams“ und (noch weiter zurück in den Jahren) Prieß, dann der Physikentertainer Wolfgang Göpel, bei dem es auch Nichtphysikfans einfach Spaß machte, ihn durch die Assessorenprüfung zu bringen; was, auf anderem Fachgebiet, übrigens auch für den jungen Wolfgang Konow (Anmerkung der Redaktion: Seit diesem Jahr ist jene gute Seele der Lehrerschaft in Rente! ) galt. Auch der türkische Industriegast (Lehrermangel! Lehrermangel!) Naci Otmanbölüt schaut vorbei, der für viele von uns sicher die erste türkische Autorität überhaupt war;

außerdem der früh verstorbene Erdkundler Dieter Sartorius (der mich beim Länder-und-Hauptstädte-auswendig-lernen zu Höchstleistungen brachte, allerdings auch gleich darauf hinwies, dass derlei Gedächtnisfähigkeiten mit Mitte 20 auch schon wieder nachzulassen pflegen), Enno Georg und die beiden Buffs, der feine und strenge (und damals schon alte) Lateinlehrer und der eher kernig-ruppige, durchaus nicht ungefährdete Mann vom Sport.

Sicher kämen noch ein paar mehr; und zwischen ihnen säßen dann wir: Ärztinnen und Ärzte, Pastorinnen und Anwälte, Kaufleute und Hausfrauen, Beamte in leitenden Positionen und eben Medienmenschen. Computerspezis. Einer, der sich wie wenige sonst mit Steinen auskennt. Einer auch (nur einer!), der für kurze Zeit schon erfahren hat, was das heisst: ohne Arbeit sein. Glückliche und weniger glückliche Menschen, ein- oder mehrfach verheiratet, geschieden, mit und ohne Kinder. Oder allein. Aber keiner, ich bin sicher: keiner (und keine), der (oder die) sich nicht ab und an mit der elenden Frage abmühen würde, warum eigentlich das leben gerade diese Richtung genommen hat und keine andere, warum manches so schön geradeaus gelaufen ist, aber so vieles auch schief seit dem Abi im Mai 1975 – und ob wir uns selbst (oder vielleicht auch gegenseitig) nicht besser hätten vorbereiten können auf das, was kommt.

Letztlich sind wir ja immer und an allem selber Schuld gewesen; wer ab und an den Fluchtsprung in irgendeine dritte oder gar vierte Welt riskiert, und sei es nur nach Brasilien, den packt auch manchmal die blanke Scham über all den unerkannten, unbedenklich konsumierten Luxus unseres Lebens von Anbeginn an. Wir haben es verdammt gut getroffen, auch mit Schillers Fritz und seiner Schule. Und wir sind nichts weniger als prädestiniert, offenen Auges die Kämpfe derer zu teilen, deren Glück geringer war und ist. Schon dies zu wissen ist ein Gewinn – der uns vorbereitet auf die Verluste, die jetzt kommen.

Mal sehen, was wir dann noch zu sagen haben.

Mit bestem Gruß an die Kollegen und –innen der Netzzeitung für die Schillerschule. Und an alle, die ein paar dieser vielen Namen noch kennen.

 
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